Sprüche und Aussprüche

Unser Umgang mit Tieren ist ein ethisches Verbrechen und ein faktischer Wahnsinn 
Helmut F.Kaplan


Es ist unsere Pflicht die Rechte der Schwächsten, die uns hilflos ausgeliefert sind, zu respektieren, oder wollen wir auch weiterhin gemäß dem praktischen, aber barbarischen "Recht des Stärkeren" handeln? "Wir leben zwar", schreibt Alexander Solschenizyn, "im Computerzeitalter, aber noch immer nach dem Grundgesetz der Steinzeit: Wer den größeren Knüppel schwingt, hat auch recht. Bloß wahrhaben wollen wir es nicht." 


Der Vergleich zwischen Tier-KZs und Menschen-KZs stammt nicht von rabiaten Tierrechtlern, sondern von jenen, die in und unter den Konzentrationslagern der Nationalsozialisten am meisten gelitten haben: von Juden. So schrieb der Nobelpreisträger Isaac Bashevis Singer: "Wo es um Tiere geht, wird jeder zum Nazi ... Für die Tiere ist jeden Tag Treblinka." 


Oder, um es mit Leo Tolstoi zu sagen: Solange es Schlachthäuser gibt, wird es auch Schlachtfelder geben. 


Nach manchen Gesprächen mit Menschen hat man den Wunsch, einen Hund zu streicheln, einem Affen zuzulächeln und vor einem Elefanten den Hut zu ziehen. 
Maxim Gorki


Das mir der Hund das liebste sei, 
sagst du oh Mensch sei Sünde,
der Hund blieb mir im Sturme treu, 
der Mensch nicht mal im Winde.


Tiere können nicht für sich selbst sprechen. Und deshalb ist es so wichtig, dass wir als Menschen unsere Stimme für sie erheben und uns für sie einsetzen.
Gillian Anderson


Mit einem kurzen Schweifwedeln kann ein Hund mehr Gefühle ausdrücken, als mancher Mensch mit stundenlangem Gerede.
Louis "Satchmo" Armstrong 


Gott wünscht, dass wir den Tieren beistehen, wenn sie der Hilfe bedürfen. Ein jedes Wesen in Bedrängnis hat gleiches Recht auf Schutz. Alle Geschöpfe der Erde fühlen wie wir, alle Geschöpfe streben nach Glück wie wir. Alle Geschöpfe der Erde lieben, leiden und sterben wie wir, also sind sie uns gleich gestellte Werke des allmächtigen Schöpfers - unsere Brüder.
Franziskus von Assisi
(1182-1226 Heiliger, Gründer des Franziskaner Ordens)


Der untrüglichste Gradmesser für die Herzensbildung eines Volkes und eines Menschen ist, wie sie die Tiere betrachten und behandeln.
B. Auerbach


Die Größe und den moralischen Fortschritt einer Nation kann man daran messen, wie sie ihre Tiere behandelt.
Mahatma Gandhi 


Wer sah jemals einen munteren Hund in einer verdrießlichen oder einen traurigen in einer glücklichen Hand? Mürrische Leute haben mürrische Hunde, gefährliche Leute haben gefährliche. 
Marc Aurel 


Der Hund ist das einzige Wesen auf Erden, das dich mehr liebt, als sich selbst.
Josh Billings


Mit Geld kann man einen wirklich guten Hund kaufen, aber nicht sein Schwanzwedeln. 
Josh Bllings


Ich fand heraus, dass einem in tiefem Kummer von der stillen hingebungsvollen Kameradschaft eines Hundes Kräfte zufließen, die einem keine andere Quelle spendet.
Doris Day


Ich ziehe die Gesellschaft der Tiere der menschlichen vor. Gewiß, ein wildes Tier ist grausam. Aber die Gemeinheit ist das Vorrecht des zivilisierten Menschen. 
Sigmund Freud 


Hunde haben alle guten Eigenschaften des Menschen, ohne gleichzeitig ihre Fehler zu besitzen. 
Friedrich II. Der Grosse


Je mehr ich von den Menschen sehe, um so lieber habe ich meinen Hund. 
Friedrich der Grosse


Die kalte Schnauze eines Hundes ist erfreulich warm gegen die Kaltschnäuzigkeit mancher Mitmenschen.
Ernst R. Hauschka


Man kann wohl fragen: Was wäre der Mensch ohne die Tiere? Aber nicht umgekehrt:
Was wären die Tiere ohne die Menschen?
Friedrich Hebbel


Eine Welt, worin ein Hund auch nur ein einziges Mal Prügel bekommen kann, ohne sie verdient zu haben, kann keine vollkommene Welt sein! 
Christian Friedrich Hebbel 


Wundern muß ich mich sehr, daß Hunde die Menschen so lieben; denn ein erbärmlicher Schuft gegen den Hund ist der Mensch. 
Christian Friedrich Hebbel


Eine der blamabelsten Angelegenheiten der menschlichen Entwicklung ist es, dass das Wort "Tierschutz" überhaupt geschaffen werden musste. 
Theodor Heuss


Ein Hund, der bellt, ist mehr wert, als ein ein Mensch, der lügt. 
Henry de Montherlant (1896 - 1972), französischer Dramatiker 


Menschen, die einen Hund oder eine Katze halten, leben im Durchschnitt länger als andere, die das nicht tun. Dies ist eine einfache medizinische Tatsache. Der beruhigende Einfluß eines Pflegetieres senkt den Blutdruck und damit auch das Risiko einer Herzattacke.
Desmond Morris


Wie armselig, unfähig sich mitzuteilen ist der Mensch, trotz seiner hohen Intelligenz, wenn er seines wichtigsten Mediums - der Sprache - beraubt ist. Und ein Hund? Er hat die außergewöhnlichsten Einfälle um uns zu verdeutlichen was er will. Er kann alles ausdrücken was ihn bewegt - nur ist der kluge Mensch meist zu beschränkt um zu kapieren! 
H. Pongraz


Tiere empfinden wie wir auch Freude, Liebe, Angst und Leiden, aber sie können das Wort nicht ergreifen. Es ist unsere Pflicht, als Stellvertreter zu wirken und denen, die sie ausnützen, niedermetzeln und foltern, zu widerstehen. 
Denis de Rougemen 


Jeder dumme Junge kann einen Käfer zertreten.
Aber alle Professoren der Welt können keinen herstellen. 
Arthur Schopenhauer


Woran sollte man sich von der endlosen Verstellung, Falschheit und Heimtücke der Menschen erholen, wenn die Hunde nicht wären, in deren ehrliches Gesicht man ohne Mißtrauen schauen kann? 
Arthur Schopenhauer, 1788-1860


Es werden mehrere Jahrtausende von Liebe nötig sein, um den Tieren ihr durch uns zugefügtes Leid heimzuzahlen! 
Arthur Schopenhauer 


Das Mitgefühl mit allen Geschöpfen ist es, was Menschen erst wirklich zum Menschen macht.
Albert Schweitzer (ev. Theologe, Arzt u. Philosoph, 1875-1965) 


Gut ist der Mensch nur, wenn ihm das Leben schlechthin, das der Pflanze und das des Tieres wie das des Menschen heilig ist und er sich ihm überall, wo es in Not ist, helfend hingibt.
Albert Schweitzer


Tierschutz ist Erziehung zur Menschlichkeit 
Albert Schweitzer 


Wenn du einen verhungernden Hund aufnimmst und dafür sorgst, dass er wohl gedeiht, wird er dich nicht beißen. Dies ist der grundlegende Unterschied zwischen Hunden und Menschen.
Mark Twain


Der Hund hat im Leben ein einziges Ziel: Sein Herz zu verschenken. 


Wenn Gott einen Hund mißt zieht er ein Band um das Herz, statt um den Kopf. 


Tiere weinen traenenlos, sonst haette die Welt um einen Ozean mehr


Das kostbarste Vermächtnis eines Lebewesens ist die Spur, die seine Liebe in unseren Herzen zurückgelassen hat. 


Tiere sind ein Teil unserer Umwelt, sie sind unsere irdischen Mitgeschöpfe. Vielfach sind sie sogar noch mehr, nämlich unsere unmittelbaren Lebenspartner.


Kein Psychiater der Welt kann es mit einem kleinen Hund aufnehmen, der einem das Gesicht leckt.


Es ist schwer, einem so treuen Gefährten wie einen Hund zu finden; hat ein Armer ihn aufgezogen, so wird er keinem Reichen je folgen.
Aus der Mongolei


Viele, die ihr ganzes Leben der Liebe widmen, können uns weniger über sie sagen, als ein Kind, das gestern seinen Hund verloren hat.


Die Grausamkeit gegen Tiere und auch die Teilnahmslosigkeit gegenüber ihrem Leiden ist eine der schwersten Sünden des Menschen. Wenn der Mensch so viel Leiden schafft, welches Recht hat er dann sich zu beklagen, wenn er selbst leidet?


Die Sprache des Menschen dient dazu, Gefühle auszudrücken, vorzutäuschen oder zu verbergen.
Die Sprache des Hundes kennt keine Lüge. 


Die Treue des Hundes gegenüber dem Menschen ist sein Gesicht.
Die Treue mancher Menschen gegenüber dem Hund ist eher eine Maske. 


Die Mitteilungsmöglichkeit des Menschen ist gewaltig, doch das meiste, was er sagt, ist hohl und falsch. Die Sprache der Tiere ist begrenzt, aber was sie damit zum Ausdruck bringen, ist wichtig und nützlich.
Leonardo da Vinci 


Es wird die Zeit kommen, da das Verbrechen am Tier genauso geandet wird, wie das Verbrechen am Menschen. 
Leonardo da Vinci


Ich habe große Achtung vor der Menschenkenntnis meines Hundes, er ist 
schneller und gründlicher als ich. 
(Fürst Bismarck) 


Der Wunsch, ein Tier zu halten, entspringt einem uralten Grundmotiv - 
nämlich der Sehnsucht des Kulturmenschen nach dem verlorenen Paradies 
(Konrad Lorenz) 


Wir sind allein, vollkommen allein auf diesem Zufallsplaneten. Und von all den 
vielen Lebewesen hat keines außer dem Hund einen Bund mit uns geschlossen. 
(Maurice Maeterlinck) 


Der Mensch glaubt manchmal, er sei zum Besitzer, zum Herrscher 
erhoben worden. Das ist ein Irrtum. Er ist nur ein Teil des Ganzen. 
Seine Aufgabe ist die eines Hüters, eines Verwalters, nicht die des Ausbeuters. 
Der Mensch hat Verantwortung, nicht Macht. 
(Onondaga) 


Wir geben dem Hund den Rest unserer Zeit, unseres Raumes und unsere Liebe, 
doch der Hund gibt uns alles, was er hat ! 


Niemand begeht einen größeren Fehler als jemand, der nichts tut, 
nur weil er meint wenig tun zu können. 


Alle lebenden Kreaturen haben die gleiche Seele, auch wenn Ihre Körper verschieden sind.
Hippokrates


Wir schenken unseren Hunden ein klein wenig Liebe und Zeit. Dafür schenken sie uns restlos alles, was sie zu bieten haben. Es ist zweifellos das beste Geschäft, was der Mensch je gemacht hat.

Roger Andrew Caras (1928 - 2001), Präsident des britischen Tierschutzvereins 



Wie der Mensch in seiner Vollendung das edelste aller Geschöpfe ist, so ist er, losgerissen von Gesetz und Recht, das schlimmste von allen.

Aristoteles (-384-322, griech. Philosoph, Schüler des Plato)



Es ist ehe der Grausamkeiten dieser Welt, dass die Lebensdauer des Hundes um so vieles kürzer ist als die des Menschen." 
(Konrad Lorenz)


"Du denkst Hunde kommen in den Himmel? Ich sage Dir, sie sind lange vor uns dort." (R.L. Stevenson)


Solange es Menschen gibt die denken, dass Tiere nicht fühlen, müssen Tiere fühlen, dass Menschen nicht denken
(Noah)


“So sehr mich das Problem des Elends in der Welt beschäftigt, so verlor ich mich doch nie im Grübeln darüber, sondern hielt mich an dem Gedanken, daß es jedem von uns verliehen sei, etwas von diesem Elend zum Aufhören zu bringen.“
(Albert Schweitzer)


"Tiere sind Engel, die auf die Erde kommen, um uns Menschen das Mitgefühl beizubringen."
Verfasser unbekannt


“Die Tiere empfinden wie der Mensch Freude und Schmerz, Glück und Unglück; sie werden durch die selben Gemütsbewegungen betroffen wie wir.”
Charles Darwin


Die Tatsache, dass es viel zu wenig Menschen gibt, die etwas für andere Menschen tun, ist kein Argument, gegen die andere Tatsache, dass es noch viel weniger Menschen gibt, die in irgendeinerweise das Bedürfnis verspüren, etwas für die Tiere zu tun.
Götz von Langheim


Unser Herrgott hat des öfteren seine größten und schönsten Gaben dem einfachen Tier gegeben. 
Nur die Menschen suchen sie dort nicht.
Martin Luther


Mahatma Gandhi (1869-1948), Führer der indischen Unabhängigkeitsbewegung, Nobelpreis 1913: 
"Die Größe und den moralischen Fortschritt einer Nation kann man daran messen, wie sie die Tiere behandelt."


Rosa Luxemburg (1870-1919), Politikerin, Revolutionärin und Mitbegründerin des Spartakusbundes: 
"Eine Welt muss umgestürzt werden, aber jede Träne, die geflossen ist, obwohl sie abgewischt werden könnte, ist eine Anklage, und ein zu wichtigem Tun eilender Mensch, der aus roher Unachtsamkeit einen Wurm zertritt, begeht ein Verbrechen."


Leonardo da Vinci (1452-1519), ital. Maler und Universalgenie: 
"Wahrlich ist der Mensch der König aller Tiere, denn seine Grausamkeit übertrifft die ihrige. Wir leben vom Tode anderer. Wir sind wandelnde Grabstätten!"


Christian Morgenstern (1871-1914), dt. Schriftsteller:
"Wenn der Mensch die Tiere, denen er sich als Nahrung bedient, selbst töten müsste, würde die Anzahl der Pflanzenesser ins Ungemessene steigen."


Immanuel Kant (1724-1804), dt. Philosoph: 
"Die Grausamkeit gegen die Tiere ist der Pflicht des Menschen gegen sich selbst entgegengesetzt."


Arthur Schopenhauer (1788-1869), dt. Philosoph:
"Wer gegen Tiere grausam ist, kann kein guter Mensch sein." - "Die Welt ist kein Machtwerk und die Tiere sind kein Fabrikat zu unserem Gebrauch. Nicht Erbarmen, sondern Gerechtigkeit ist man den Tieren schuldig."


Horaz (65-8 v.Chr.), klassischer röm. Dichter: 
"Wage es, weise zu sein! Höre auf, Tiere zu töten! Wer die Stunde des rechten Lebens hinausschiebt, gleicht nur dem Bauern, der darauf wartet, dass der Fluss versiegt, ehe er ihn überquert."


Isaac Bashevis Singer (1904-1991, jüdisch-amerikan. Schriftsteller); Literaturnobelpreis 1978: 
"Wo es um Tiere geht, wird jeder zum Nazi... Für die Tiere ist jeden Tag Treblinka."


Friedrich Nietzsche (1844-1900): 
"Wir halten die Thiere nicht für moralische Wesen. Aber meint ihr denn, dass die Thiere uns für moralische Wesen halten?" - 
"Die Vernunft beginnt bereits in der Küche."


Bryan Adams (*1959), kanadischer Rockstar: 
"Ich bin seit zwölf Jahren Vegetarier. Und ich war noch nie ernsthaft krank. Vegetarische Ernährung stärkt das Immunsystem. Ich glaube, dass Fleisch krank macht."


Charles Darwin (1809-1882), brit. Naturforscher und Begründer des Darwinismus:
"Die Tiere empfinden wie der Mensch Freude und Schmerz, Glück und Unglück."


Cicero (106-43 v.Chr.), röm. Staatsmann und Redner: 
"Ich bitte dich nicht, mich zu verschonen, wenn du in Not bist, sondern nur, wenn du frevelhafte Begierde hast. Töte mich, um zu essen, aber morde mich nicht, um besser zu essen!"


Johann Wolfgang von Goethe (1749-1832), dt. Dichter: 
"Die religiöse Erfurcht vor dem, was unter uns ist, umfasst natürlich auch die Tierwelt und legt dem Menschen die Pflicht auf, die unter ihm entstehenden Geschöpfe zu ehren und zu schonen."


Sigmund Freud (1856-1939), österr. Nervenarzt, Begründer der Psychoanalyse:
"Ich ziehe die Gesellschaft der Tiere der menschlichen vor. Gewiss, ein wildes Tier ist grausam. Aber die Gemeinheit ist das Vorrecht des zivilisierten Menschen."


Feodor Dostojewski (1821-1881), russ. Dichter:
"Liebe die Tiere, liebe jegliches Gewächs und jegliche Dinge! Wenn du alles liebst, so wird sich dir das Geheimnis in allen Dingen offenbaren, und du wirst schließlich alle Welt mit Liebe umfassen!"


Thomas Niederreuther:
"Der Mensch ist das einzige Tier, das sich für einen Menschen hält."


Jeremy Bentham: 
"Die Franzosen haben bereits entdeckt, daß die Schwärze der Haut kein Grund dafür ist, jemanden schutzlos der Laune eines Peinigers auszuliefern. Es mag der Tag kommen, da man erkennt, daß die Zahl der Beine, der Haarwuchs oder das das Ende des os sacrum gleichermaßen unzureichende Gründe sind, ein fühlendes Wesen dem selben Schicksal zu überlassen. Was sonst ist es, das hier die unüberwindbare Trennlinie ziehen sollte? Ist es die Fähigkeit zu denken, oder vielleicht die Fähigkeit zu sprechen? Aber ein ausgewachsenes Pferd oder ein Hund sind unvergleichlich vernünftigere Lebewesen als ein Kind, das erst einen Tag, eine Woche oder selbst einen Monat alt ist. Aber selbst vorausgesetzt, sie wären anders, was würde es nützen? Die Frage ist nicht: können die denken? Oder: können sie sprechen?, sondern: können sie leiden."


Alexander Humboldt (1769-1859), Begründer der wissenschaftlichen Erdkunde: 
"Grausamkeit gegen Tiere kann weder bei wahrer Bildung noch wahrer Gelehrsamkeit bestehen. Sie ist eines der kennzeichnendsten Laster eines niederen und unedlen Volkes. Dem Tier gegenüber sind heute alle Völker mehr oder weniger Barbaren. Es ist unwahr und grotesk, wenn sie ihre vermeintliche hohe Kultur bei jeder Gelegenheit betonen und dabei tagtäglich die scheußlichsten Grausamkeiten an Millionen von wehrlosen Geschöpfen begehen oder doch gleichgültig zulassen."
Jean Paul (1763-1825), Dichter: "Gerechter Gott! Aus wievielen Marterstunden der Tiere lötet der Mensch eine einzige Festminute für seine Zunge zusammen!"
Franz Kafka (1883-1924), österr. Schriftsteller: "Nun kann ich euch in Frieden betrachten; ich esse euch nicht mehr. " [Beim Betrachten von Fischen in einem Aquarium!] 


Laotse (ca. 3.-4. Jh. v. Chr.), chinesicher Philosoph: 
"Seid gut zu den Menschen, zu den Pflanzen und zu den Tieren! Hetzt weder Menschen noch Tiere, noch fügt ihnen Leid zu!"Gotthard M. Teutsch: "...Humanität, auf die wir uns berufen, ist unteilbar: Sie wendet sich allen hilflos und wehrlos Leidenden dieser Welt zu, gleichgültig, ob es Kinder, Kranke, Hungernde, zu Unrecht Verfolgte oder eben Tiere sind. Für eine Gewichtung oder Priorität der Hilfeleistung sind eher folgende Kriterien maßgeblich: die Schwere der Schmerzen oder Leiden, der Grad der Hilflosigkeit der Opfer und die Zahl der jeweils Betroffenen."


O.W. Fischer (1915-2004), dt. Schauspieler, "der deutsche Cary Grant", im Interview mit Jürgen Fliege:
OWF: Wir sind in einem impertinenten Zustand des Fressens und Gefressen- Werdens. Und es stört uns gar nicht, wenn wir (dann) uns kultivieren und diese nächsten Verwandten, die doch die Säugetiere sind, von uns…
Fliege: …auffressen!
OWF: Ja, mehr: Wir locken sie in Gehege und Gulags, schneiden ihnen zu hohen christlichen Feiertagen die Kehle durch und singen dazu: „Oh du selige...“
Fliege: Oder schneiden ihnen die Kehle durch und schreien währenddessen „Allah!“ – oder was auch immer – an, damit er dazu sein Erbarmen gibt. (…)
Fliege: Tiere sind bei Ihnen ein großes Thema. Wissen die mehr als wir – oder weniger?
OWF: Sie fühlen mehr als wir - sie wissen nicht mehr als wir, aber sie fühlen mehr. Und wenn Sie also ein Geschöpf lieben, dann erzählt es Ihnen - ohne dass es den Mund aufmacht – alles über sich. Sie müssen nur seine Sprache lernen!
Fliege: Wie gehen Sie mit Tieren um? Ist es so was, dass Sie sich vor denen quasi verneigen oder sie verehren und sagen: „Deren Gefühl ist tiefer, also sind sie auch mehr verbunden mit dieser anderen Wirklichkeit…“?
OWF: Ich suche ihre Freundschaft. Ich versuche, von ihnen zu lernen, weil sie höhere Geschöpfe sind. Ich glaube, sie sind – statt Rache zu nehmen an uns – heilig geworden. Sonst könnte es nicht sein, dass sie uns diesen Gulag-Tod, den wir ihnen bereiten – jeden Tag zu Millionen! – nicht übel nehmen, sondern uns ansehen mit Augen, die der Homer nennt: „Die kuhäugige Göttin“. Wenn Sie einer Kuh in die Augen schauen, schauen Sie in den tiefsten See, den man sich vorstellen kann. Sie sind ein Aufschrei an uns, dass wir – Menschen werden…


Autor unbekannt (von "Beate" am 5.6.04 in unserem Gästebuch gepostet): 
"Solange der Mensch denkt, dass Tiere nichts fühlen, müssen Tiere fühlen, dass Menschen nicht denken."


Pythagoras: 
Solange der Mensch der rastlose Zerstörer alles Lebens bleibt, das er als niedrig ansieht, wird er nie wissen, was Gesundheit bedeutet, wird er nie wirklich Frieden finden.

Ich betrachtete all die in Käfigen sitzenden Tiere im Tierheim...
die Wegwerfprodukte der menschlichen Gesellschaft. 
Ich sah in ihren Augen Liebe und Hoffnung, Angst und Schrecken, Trauer und Verrat. 
Und ich war voller Zorn. 
"Gott," sagte ich, "das ist schrecklich! 
Warum tust Du nicht etwas?" 
Gott war einen Moment lang still, und dann sprach Er sanft. 
"Ich habe etwas getan," antwortete Er. 
"Ich habe Dich geschaffen." 
Jim Willis 1999


Die Treue eines Hundes ist ein kostbares Geschenk, das nicht minder bindende moralische Verpflichtungen auferlegt als die Freundschaft eines Menschen." 
(Konrad Lorenz)


Gott schuf die Menschen und das Tier. Er hat uns die Tiere anvertraut,nicht ausgeliefert.
Unbekannt 


Wir würden Katzen und Hunde anders beurteilen,wenn wir statt 180 nur 18 cm groß wären.
© Werner Braun (*1951), deutscher Aphoristiker


Man kann nicht allen helfen ", sagt der Engherzige und hilft keinem. 
Marie von Ebner-Eschenbach, österr. Schriftstellerin, 1830-1916