Kleine Geschichte von
 

Luc, dem Kaninchenjäger

Nein, ich darf da nicht ran
Luc geht es wunderbar , kann man sagen. Wir waren dieses Jahr zweimal in
Italien, dort ist er immer besonders gerne,da er 24 Stunden frei draussen
sein kann und ich keine Angst wegen Autos oder Jägern haben muss.
schade eigentlich
Im Sommer waren wir auf Fehmarn mit Luc, nur hat uns leider vorher niemand gesagt, dass dort oben alles voller Karnickel ist....so hatte Luc 2 aufregende Wochen und ich konnte ihn keine Sekunde aus den Augen lassen. 
Zu Hause hat es mit dem Freilauf sehr gut geklappt, wir haben viel zusammen
gearbeitet und er hörte sehr gut...ich war sooo stolz....bis letzten
Sonntag....da ist er uns kurz ab und dabei über eine frische Hasenspur
gestolpert...
wir hatten ihn dann zwar eingefangen, bevor er den Hasen aufspüren konnte,
aber er hat wieder Hasen im Kopf. 
3 Tage ließ ich ihn an der Schleppe laufen, habe höllisch aufgepasst, er hat sich alle Mühe gegeben und super gefolgt...am 4 Tag hab ich ihn wieder ganz frei laufen lassen und im Moment des Losmachens war er weg!!!
Ohne Spur und ohne Sichtkontakt zum Hasen. Zielstrebig ist er auf das Feld vom Sonntag gerannt und hat es systematisch abgesucht und den Hasen tatsächlich aufgepürt. Jeder Jäger wäre stolz auf ihn gewesen....dann war er natürlich erstmal ganz weg.....wir scheinen mit Luc einen sehr hartnäckigen Fall bekommen zu haben,  jagen ist seine Leidenschaft und Freigang wird es wohl erst wieder richtig im Sommer geben.
Aber er darf ja im Garten frei
springen und ist sonst an der 10m Leine. Wahrscheinlich habe ich mehr Probleme damit als Luc.
Den Bildern können sie, denke ich, entnehmen, dass es ihm blendend geht und
ich bin immer noch der Meinung, dass wir den besten Hund der Welt erwischt
haben!!!!!!

Liebe Grüße Beate Bizenberger

und hier noch ein paar Fotos von Luc